Cross Skating - Entdecke die Natur auf Rollen
Die Cross Skating Bewegung findet immer mehr Anhänger.
Ungefähr Mitte der 90er Jahre kamen die ersten luftbereiften Nordic Skates auf den deutschen Markt. Die Hersteller Powerslide und Skike haben sich inzwischen den größten Marktanteil erobert. Nordic Skating hat seinen Ursprung im Inline-Skating. Durch die Verwendung von Skilanglaufstöcken wurde die Bewegung des Ski-Skatings simuliert. Das daraus resultierende Ganzkörpertraining ist gelenkschonend und eignet sich nahezu für jedermann. Die Nordic Skates mit Luftbereifung trugen letztendlich dazu bei, dass sich die neue Sportart Nordic Cross Skating heute immer mehr durchsetzt.
Die Natur ganz anders erleben.
Das bevorzugte Terrain beim Nordic Cross Skating sind Wald- und Wiesenwege oder Schotterpisten, die dank der Luftbereifung kein Hindernis darstellen. Im Gegenteil: Erst das Skaten abseits asphaltierter Straßen, fernab von Neon-Licht und Fitness-Club, macht so richtig Spaß. Geschwindigkeit steht dabei absolut nicht im Vordergrund, sondern das Naturerlebnis an der schönen frischen Luft und das "body workout".
Nordic Cross Skating bringt den Körper in Form.
Beim Nordic Cross Skating ist der ganze Oberkörper in Aktion, da die Nordic Blading Stöcke den Bewegungsablauf voll unterstützen. Die Muskulatur der Wirbelsäule, der Schultern und Arme, sowie das gesamte Herz-Kreislauf-System werden in das Training einbezogen. Durch das Zusammenspiel von Armen und Beinen, bzw. Nordic Blading Stöcken und Nordic Skates, kommt auch der koordinative Aspekt hinzu.
Die ideale Ergänzung für viele Sportler.
Eine ganze Reihe von Sportlern werden durch das Nordic Cross Skating angesprochen. Zum Beispiel die Inline-Skater, die im Winterhalbjahr wegen der feuchten Witterung nicht nach draußen zum Skaten können. Oder die Skilangläufer, die in den Sommermonaten (und immer öfter auch im Winter) keinen Schnee vorfinden. Die Nordic Cross Skating Saison läuft das ganze Jahr, denn es gibt fast keine wetterbedingten Zwangspausen.
Die Ausrüstung
Für das Nordic Cross Skating oder auch Nordic Inline und Offroad Skating genannt, benötigt man zunächst nur ein Paar Nordic Skates und ein Paar Nordic Blading Stöcke. Wir empfehlen für Nordic Skates die Modelle des Herstellers Powerslide, den Powerslide XC Trainer oder den XC Path. Hier finden Sie mehr Infos zu den Artikeln. Im Sortiment der Nordic Blading Stöcke führen wir die Hersteller Komperdell und Leki. Mit beiden haben wir bisher sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Ausrüstung sollte unbedingt durch entsprechende Schützer und einen Helm ergänzt werden.
Der Bewegungsablauf
Durch die ähnliche Bewegungsstruktur wie beim Ski-Skating, muss die Nordic Cross Skating Fahrtechnik gegenüber
dem normalen Inline-Skating umgestellt werden. Der längere Radstand der Nordic Skates in Verbindung mit den Luftreifen
(6 1/4" - ca. 156mm Durchmesser), fordert gerade in den Kurven die Technik des Bogentretens.
Ein Übersetzen wie beim Inline-Skating ist nicht möglich. Gebremst wird bei den Powerslide Modellen mit der sehr effektiven
Wadenbremse. Man schiebt den rechten Fuß (mit Wadenbremse) einfach nach vorne. Die Körperhaltung
bleibt aufrecht, die Füße sind in einer leichten Schrittstellung.
Insgesamt gesehen sind die Techniken des Nordic Cross Skatens ebenso wie beim Ski-Skating relativ komplex. Die
Bewegungsabläufe lassen sich unterteilen in Bremsen, Doppelstockschub, Schlittschuhschritt,
Diagonalskating, die 1 : 2 und die 1 :1 Skatingtechnik, Kurventechnik sowie das Bergauf- und Bergabskaten. Für
viele ist Nordic Cross Skating leichter zu erlernen als das Skaten auf Langlaufskiern, da auf
den Nordic Skates der Kanteneinsatz komplett entfällt.
Die richtige Grundstellung bildet die Basis für ein effektives und gelenkschonendes Training. Gerade
als Nordic Cross Skating Anfänger sollte man sich unbedingt eines von vorn herein angewöhnen: immer auf eine
leichte Beugung in den Knien achten.
Die Stocktechnik
Die Nordic Blading Stöcke sollten von der Länge her ca. Schulterhöhe erreichen. Wir rechnen mit der Formel: Körperlänge x 0,92. Die Hände werden mit verstellbaren Schlaufen an den Stockgriffen fixiert. Die richtige Stocklänge ist wichtig, denn der Hauptvortrieb kommt in der Regel aus der Stockarbeit. Zum Anfang empfiehlt sich die einfache Doppelschubtechnik. Sie erfordert keine Beinarbeit, sondern man kommt durch das gleichzeitige Aufsetzen und Abdrücken der Stöcke ins rollen. Später geht man über in die sehr beliebte und verbreitete 1 : 2 Technik. Es werden dabei zwei Beinabstöße mit einem Doppelschub kombiniert.
Weiterführende Informationen zur Stocktechnik finden Sie unter Skating Technik auf Wikipedia. Die verschiedenen Stocktechniken sind natürlich auf das Cross Skating übertragbar.
Die Variante Nordic Blading
Der Begriff Nordic Blading besagt, dass man auf Inlineskates mit Stockeinsatz skatet. Ein Unterschied zum Nordic Cross Skating liegt im niedrigerem Kraftaufwand. Die Inline-Skating Rollen haben gegenüber den Luftreifen einen geringeren Rollwiderstand. Es können somit auch höhere Geschwindigkeiten geskatet werden. Ein Nachteil zeigt sich im begrenzten Einsatzbereich - Nordic Blading ist nur auf asphaltierten Straßen möglich. Außerdem wird es auf Inlineskates bei nasser Fahrbahn ziemlich rutschig, was zur erhöhten Sturzgefahr führt.
Hinweise für den Einstieg
- Nehmen Sie sich als Nordic Cross Skating Anfänger die Zeit und trainieren zunächst auf ebenen asphaltierten Straßen. Lernen Sie dort die Nordic Skates kennen, machen Sie sich mit den neuen Bewegungsabläufen vertraut und gewinnen Sie so ein sicheres Gefühl.
- Nicht gleich von 0 auf 100: Einige Nordic Cross Skater wählen anfangs eine zu lange Trainingsstrecke. Tasten Sie sich langsam vor. So kommen auch die Freude und der Spaß am Training nicht zu kurz.
- Als Zubehör werden auch spezielle Nordic Handschützer angeboten. Sie verhindern Druckstellen und Blasen, die durch die Stockschlaufen hervorgerufen werden können.
- In unserem Online-Shop finden Sie alles, was Sie zum Nordic Cross-Skating brauchen.


